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Freitag, 10. Februar 2012

Geniesserstrassen in der Lombardei

Genießerstraßen in der Lombardei Festa dei Risotti (Foto: Maggioni Tourist Marketing) Mantova. Die italienische Küche ist weltweit berühmt und erfreut sich großer Beliebtheit. Im Süden der Lombardei kommen Gourmets voll auf ihre Kosten: hier existieren insgesamt drei „Genießerstraßen”. Die norditalienische Provinz Mantova beherbergt „La Strada dei Vini e dei Sapori Mantovani“, „La Strada del Riso e dei Risotti Mantovani“ und auch „La Strada del Tartufo Mantovano“. Dies berichtet Maggioni Tourist Marketing in einer Pressemitteilung. Erstere ist mit rund 300 Kilometern die längste Route. Die Wein- und Genussstraße „La Strada dei Vini e dei Sapori Mantovani“ führt durch den gesamten Landstrich und ist im Gebiet der Weinbaugegenden am stärksten ausgebaut. Hier, knapp unterhalb des Gardasees, wird beispielsweise der Garda Colli Mantovani DOC produziert. Weiter im Süden stellt man den Lambrusco Mantovano DOC nach alter Tradition her. Entlang der Genussstraße bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Verkostung. Auch Birnen und Melonen, aber auch eingelegte Senffrüchte (Mostarda genannt), Kürbistortelli (Tortelli di zucca) und zahlreiche Dolci wie der Krümelkuchen „Sbrisolona“ sind hier zu haben. „La Strada del Riso e dei Risotti Mantovani“ ist im Westen der Lombardei beheimatet und liegt zwischen Roverbella und Ostiglia an der Grenze zur Region Veneto. Bereits vor Jahrhunderten erkannte man, dass sich die Gegend gut für den Reisanbau eignet. Mantovas Reis- und Risottostraße „La Strada del Riso e dei Risotti Mantovani“ erkennt man an den typischen Höfen mit ihren Tennen, Trockenanlagen und Reisschälmühlen. Von Mai bis September kann man hier im Rahmen von Reisfesten die momentan vorherrschende Reissorte „Vialone None“ probieren. Das bekannteste Reisgericht dürfte „Risotto alla pilota“ sein.

Die dritte Genießerstraße der Region ist die Trüffelstraße „La Strada del Tartufo Mantovano“ im Süden zwischen den Ortschaften Felonica und Quistello. Der weiße Trüffel wächst hier wegen den klimatischen Bedingungen und dem Boden besonders gut. Zur Unterstützung wurde 2003 sogar extra ein Verein für die Trüffelstraße gegründet. In der Ortschaft wurde 2007 zudem ein didaktisches Trüffelmuseum eröffnet.


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