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Montag, 27. August 2012

Koch mit dem Induktionsherd

Das Kochen mit dem Induktionsherd bietet eine Reihe von Vorteilen, die Hitze entsteht direkt im Topfboden, dieser muss magnetisch sein, dann wird dieser durch das Induktionsfeld direkt erwärmt.

Bei dieser Art der Beheizung  geht kaum Energie verloren, da eine direkte Erhitzung der Töpfe und Pfannen gewährleistet wird.

Induktionskochfelder sind leicht zu reinigen, Aufstell- Roste wie beim Gasherd entfallen, damit kann das Kochfeld nach der Küchenschlacht rasch und schnell mit einem Wisch wieder gereinigt werden.

Induktionsfelder verfügen meist über eine Power Stufe – dabei werden bei Betrieb von vier Kochfeldern zwei Kochfelder automatisch zurückgeschaltet um die anderen Felder mit mehr Strom und damit Leistung versorgen zu können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, extreme Hitzeentwicklung und Power wie bei einem Porsche 911.

Die Powerstufe am Induktionsherd ist dennoch mit Vorsicht zu genießen – der ungeübte Koch stellt die Pfanne auf und geht weg um Vorbereitungen zu vollenden – schon ist die Induktionspfanne überhitzt.

Andererseits können beim Kochen mit dem Induktions Wok endlich die Vorzüge des schnellen Garens bei hoher Hitze ausgespielt werden. So entstehen Geschmacksstoffe, die Speisen mit dem gewissen Etwas bereichern. Ebenso wird das Pasta- Kochen im Pasta Topf Induktion zum schnellen Ereignis. Langes warten um die “Pasta zu werfen” gehört der Vergangenheit an. Ein Pastatopf mit 5 Liter kaltem Wasser kocht auf der Indukions- Power Stufe in weniger als 6 Minuten.

Beachten Sie bei der Küchenplanung den Strombedarf der Induktion, Starkstrom mit entsprechender Absicherung wird Ihnen am Ende viel Freude in der Küche bereiten.

Punktinduktion und Flächeninduktion: Beachten Sie beim Kauf eines Induktionsherdes unbedingt diesen Unterschied. Punktinduktion – oft in der Gastronomie oder bei Einzelkochplatten im Einsatz, entwickelt die stärkste Hitze in der Mitte des Kochfeldes – diese Induktion ist schwer zu kontrollieren und die Hitze verteilt sich nicht optimal. Optimal ist eine Flächeninduktion, der gesamte Kreis gibt entsprechend Energie an den Topfboden ab und erhitzt gleichmäßig.

Töpfe und Pfannen für Induktion: Es scheint ein Widerspruch zu sein, dennoch sind Töpfe und Pfannen mit dicken Thermoböden für die Induktion am besten. Der unerfahrene Koch könnte glauben – dicker Boden, braucht länger zu heiß werden – nur bedingt richtig. Ein modernes Topfsets für Induktion hat einen dicken Thermoboden und heizt rasch zur gewünschten Hitze. Der Boden ist beim Kochen mit Induktion großen Spannungen ausgesetzt, nur ein dicker Boden bleibt langfristig plan (gerade, eben), bei billigem Kochgeschirr wirft sich der Boden – so kann Gargut nicht mehr gleichmäßig zubereitet werden.

Überhitze Pfannen und Töpfe sollten niemals mit kaltem Wasser gelöscht werden. Die hohe Hitze lässt das Wasser binnen Sekunden verdampfen, wer nicht aufpasst kann sich verbrühen. Überhitze Pfannen und Töpfe sollten neben der Herdstelle abkühlen.

Vorsicht ist auch bei Beschichtungen und Emailierten Töpfen und Pfannen geboten, Induktionsgeeignet bedeutet hier oftmals nicht unbedingt dauerhaft Hitzebeständig. So halten die wenigsten Beschichtungen dauerhaft die hohen Temperaturen der Induktion unbeschadet aus. Emailliertes Kochgeschirr von schlechter Qualität zeigt oftmals nach wenigen Anwendungen Sprünge im Material. Am besten eignet sich für Induktion Edelstahl Kochgeschirr oder Gusseisen.


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